Anwendungsbeispiele

Acht Branchen, unterschiedliche Roboter und reale Produktionsaufgaben – passend zu Prozess, Bauteil und Umgebung.

[ ROBOTIK IN DER PRAXIS ]

Die Anwendung bestimmt Roboter, Greifer und Anlagenkonzept

Ein Schweißprozess in der Automobilindustrie stellt andere Anforderungen als Lebensmittelverpackung, Spritzgussentnahme oder optische Prüfung in der Medizintechnik.

Die folgenden Beispiele zeigen deshalb bewusst unterschiedliche Roboterbauarten, Herstellerfarben, Werkzeuge und Produktionsumgebungen. Sie sind technisch plausibel aufgebaut, ohne konkrete Kundenprojekte oder Markenbeziehungen zu behaupten.

[ TECHNISCHE AUSWAHL ]

Nicht die Farbe entscheidet, sondern die Aufgabe

Hersteller und Roboterbauart werden aus den realen Prozessanforderungen abgeleitet.

01

Prozess

Handhaben, Fügen, Bearbeiten, Prüfen, Palettieren oder Montieren.

02

Bauteil

Geometrie, Gewicht, Oberfläche, Varianten und Qualitätsmerkmale.

03

Umgebung

Takt, Hygiene, Staub, Temperatur, Bedienung, Sicherheit und Materialfluss.

Orangefarbener Industrieroboter schweißt ein Karosseriebauteil in einer Vorrichtung

[ AUTOMOTIVE ]

Punktschweißen mit reproduzierbarer Bahn und Prozessfreigabe

Karosserieteile müssen in definierten Vorrichtungen sicher gespannt und mit reproduzierbaren Schweißpunkten bearbeitet werden. Roboter, Zange, Medienführung und Bauteilzugang greifen dabei eng ineinander.

Blauer Industrieroboter beschickt eine CNC-Drehmaschine mit Metallbauteilen

[ METALL & CNC ]

Maschinenbeschickung mit sicherem Teilewechsel

Der Roboter entnimmt Rohteile, beschickt die Werkzeugmaschine und legt Fertigteile definiert ab. Greifer, Maschinentür, Spannmittel und Werkstückstatus müssen sicher miteinander kommunizieren.

Weißer Palettierroboter stapelt geschlossene Kartons in einer hygienischen Produktionsumgebung

[ LEBENSMITTEL ]

Palettieren in hygienischer Produktionsumgebung

Geschlossene Verpackungen werden lagenweise aufgenommen und stabil auf Palette gesetzt. Reinigbarkeit, schonende Handhabung und ein sicherer Materialfluss bestimmen den Zellenaufbau.

Gelber Kompaktroboter entnimmt ein Kunststoffformteil aus einer Spritzgussmaschine

[ KUNSTSTOFF ]

Spritzgussentnahme mit nachgelagerten Prozessschritten

Formteile werden innerhalb eines definierten Maschinenfensters entnommen und können anschließend geprüft, getrennt, markiert oder abgelegt werden. Greifer und Ablauf richten sich nach Bauteil und Werkzeug.

Grau-roter Cobot handhabt Bauteiltrays an einer optischen Prüfstation

[ PHARMA & MEDIZINTECHNIK ]

Prüfen und Handhaben sensibler Bauteile

Bauteiltrays werden kontrolliert zugeführt, positioniert und optisch geprüft. Nachvollziehbare Ergebnisse, schonende Handhabung und eine geeignete Materialauswahl stehen im Vordergrund.

Graphit-oranger Roboter hebt Kartons von einer Palette auf einen Rollenförderer

[ LOGISTIK & INTRALOGISTIK ]

Depalettieren wechselnder Kartonlagen

Kartons werden erkannt, gegriffen und auf einen Förderer übergeben. Unterschiedliche Lagenbilder, Verpackungszustände und Palettenhöhen erfordern flexible Sensorik und Greiftechnik.

Hellblauer Cobot unterstützt eine Mitarbeiterin an einem Montagearbeitsplatz

[ ELEKTRONIK ]

Kollaborative Montage am manuellen Arbeitsplatz

Ein Cobot übernimmt wiederholgenaue Teilaufgaben, während Mitarbeitende flexible Montage- und Kontrollschritte ausführen. Arbeitsplatz, Werkzeug und Schutzkonzept werden gemeinsam betrachtet.

Grüner Industrieroboter schleift ein eingespanntes Holzpaneel mit Absaugung

[ HOLZVERARBEITUNG ]

Robotergestütztes Schleifen mit kontrolliertem Anpressdruck

Konturen und Flächen werden mit gleichmäßigem Druck bearbeitet. Werkzeugnachführung, Staubabsaugung, Bahnplanung und Bauteilspannung beeinflussen unmittelbar die Oberflächenqualität.

[ VON DER AUFGABE ZUR ROBOTERZELLE ]

Vier Fragen bestimmen das Anlagenkonzept

Eine belastbare Auswahl beginnt beim Prozess und endet bei der Integration in den Produktionsalltag.

01

Was?

Bauteil, Prozess, Qualität und Varianten eindeutig beschreiben.

02

Wie schnell?

Takt, Puffer, Verfügbarkeit und Wechselzeiten realistisch festlegen.

03

Unter welchen Bedingungen?

Hygiene, Staub, Temperatur, Bedienung und Sicherheit einbeziehen.

04

Mit welchen Schnittstellen?

Maschinen, Fördertechnik, Daten und Peripherie sauber integrieren.

[ GUTER STARTPUNKT ]

Bauteile und Prozessdaten

Reale Muster, Zeichnungen, Videos und Taktangaben machen die erste technische Bewertung deutlich belastbarer.

[ KEINE VOREILIGE FESTLEGUNG ]

Herstellerneutral bewerten

Der passende Roboter ergibt sich aus Aufgabe, Reichweite, Traglast, Umgebung und Servicekonzept.

[ IHRE ANWENDUNG ]

Welche Robotik passt zu Ihrer Aufgabe?

Beschreiben Sie Prozess, Bauteil, Takt und Produktionsumgebung. AROBIS ordnet Robotertyp, Greiftechnik und nächste Prüfschritte ein.

[ FAQ ]

Häufige Fragen zu Robotik-Anwendungen

Antworten zu Roboterauswahl, Greiftechnik, Branchenanforderungen und Machbarkeit.

Nein. Auswahl und Integration orientieren sich an Aufgabe, Reichweite, Traglast, Genauigkeit, Umgebung, Schnittstellen und Serviceanforderungen.

Die Farben verdeutlichen, dass verschiedene Hersteller und Robotertypen eingesetzt werden können. Sie stellen keine behauptete Partnerschaft oder konkrete Kundenanlage dar.

Ja. Handhaben, Bearbeiten, Prüfen, Markieren und Verpacken können in einer Zelle kombiniert werden, wenn Takt und Prozesssicherheit dies zulassen.

Aus Bauteilgeometrie, Gewicht, Oberfläche, Varianten, Prozesskräften, Verschmutzung und geforderter Wechselstrategie.

Nein. Das Schutzkonzept ergibt sich aus der Risikobeurteilung der gesamten Anwendung einschließlich Werkzeug, Bauteil, Geschwindigkeit und Umgebung.

Je nach Aufgabe können Greif-, Bearbeitungs- oder Erkennungsversuche Teil der Machbarkeitsprüfung sein.